Blog Finanzplatz Stuttgart

Technologische Innovationen haben die Finanzindustrie vorangebracht. Foto: Baader Bank

14. Juni 2016 - Fortschritte in der Technologie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Haupttreiber für das Geschäft von Banken und Börsen entpuppt. Und auch in Zukunft dürfte es innovative Technik sein, die die Geschäftsmodelle prägen wird.

Vor diesem Hintergrund entwickeln die Finanzplatzinitiative Stuttgart Financial und die Börse Stuttgart Konzepte, um den Stuttgarter Finanzplatz im Bereich Financial Technologies stärker zu etablieren. Im Fokus dieser Bestrebungen stehen in diesem Jahr die Fintech Days, die vom 28. bis 30. November in Stuttgart stattfinden sollen. „Ziel der Veranstaltung ist es, Banken, Versicherungen und weitere Finanzdienstleister mit Fintechs zu vernetzen“, sagt dazu Ulli Spankowski, Leiter von Stuttgart Financial. Immerhin ist Stuttgart ein Platz, an dem es etwa mit den Schwergewichten Landesbank Baden-Württemberg, L-Bank, Versicherungswirtschaft oder Bausparkassen sowie der Börse eine ganze Reihe potentieller Kunden und Partner von Fintechs, also Start-ups mit innovativen, digitalen Geschäftsmodellen im Finanzbereich, gibt. „Daher gilt es, dem Finanzplatz Stuttgart, als einer der größten Auftraggeberstandorte für Fintechs, diesbezüglich ein schärferes Profil zu geben“, so Spankowski.

 

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Wertvolles Asset: Das Zusammenspiel von Finanz- und Realwirtschaft in der Region. Foto: Heideldruck

Die Services der Finanz- und Versicherungsbranche sind unentbehrlich für die Anpassungsprozesse der Wirtschaft. Denn sie wirken wie Schmiermittel für die Realwirtschaft und tragen direkt und indirekt dazu bei, Beschäftigung zu sichern.

Baden-Württemberg verfügt demnach über einen gewachsenen Finanzsektor, der sich durch eine große Nähe zur Realwirtschaft auszeichnet. Wie die Studie ergeben hat, wird die Wirtschaftsleistung dieser Branche in Baden-Württemberg für 2013 mit 13,9 Milliarden Euro angesetzt, was einem Anteil von 4,05 Prozent an der gesamten Wertschöpfung entspricht. In der Region Stuttgart liegt der Anteil des Finanzsektors an der gesamten Bruttowertschöpfung bei 5,22 Prozent und in der Landeshauptstadt bei 8,96 Prozent. Der Beitrag zur Bruttowertschöpfung ist damit insbesondere auf Ebene der Stadt Stuttgart beeindruckend hoch.

Darüber hinaus generieren die Stabilität und die Leistungsfähigkeit der hiesigen Finanzbranche vor allem dadurch einen großen Mehrwert, in dem sie eine verlässliche Basis für die Finanzierung der Realwirtschaft bilden. Diese Impulse wirken sich wiederum positiv auf die Zuversicht der Unternehmen sowie die der Bürgerinnen und Bürger und letztendlich auf den Arbeitsmarkt aus.

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Blick von der Volksbank Stuttgart auf L-Bank und Börsenplatz in Stuttgart Foto: Thomas Spengler

13.7.2015 - Sicher, der Finanzplatz Stuttgart ist nicht mit denen in Frankfurt oder gar London zu vergleichen. Doch die Antworten auf eine Umfrage bei fünf Finanzinstituten offenbaren die besonderen Qualitäten des hiesigen Platzes.

Der Finanzplatz Stuttgart bietet in den Augen von Karl Manfred Lochner für die Finanzierung von Unternehmen ausgezeichnete Bedingungen. „Das liegt auch an der großen Vielfalt hier tätiger Unternehmen – ausgehend von der Stuttgarter Börse bieten große und regionale Banken, Versicherungen, Leasing- und Factoringfirmen sowie  Beteiligungsgesellschaften Finanzierungslösungen an“, sagt das bei der LBBW für das Unternehmenskundengeschäft zuständige Vorstandsmitglied. Damit fänden sowohl Mittelständler als auch Großkonzerne ein breites Spektrum, zugeschnitten auf ihre Bedürfnisse.

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Schließt weitere Kursausschläge bei Bundesanleihen nicht aus: Klaus Stopp, Chefrentenhändler bei der Baader Bank

1.6.2015 - Bundesanleihen gelten am Kapitalmarkt als Inbegriff der Solidität. Doch als es in der ersten Mai-Hälfte zu einem Ausverkauf der „Bunds“ kam, wie deutsche Staatsanleihen genannt werden, rieben sich viele Anleger verwundert die Augen.

Die Gründe für diese Entwicklung liegen in der expansiven Geldpolitik der Notenbanken, vor allem die der Europäischen Zentralbank (EZB). Dadurch wurden die Kurse für Bunds bis Mitte April auf ein Niveau von über 160 Prozent des richtungsweisenden Bund Futures getrieben, woraus sich gerade mal eine Rendite von 0,05 Prozent ergab. Doch der massive Aufkauf von Staatsanleihen hat auch die Gefahren für unerwartete Schocks, wie nun Anfang Mai geschehen, deutlich erhöht. Dabei ist der Bund-Future auf ein Niveau von zwischenzeitlich 152 Prozent abgestürzt und die Rendite für die zehnjährige Bundesanleihe auf 0,73 Prozent gestiegen. „Denn Wertverluste bei Anleihen sorgen für höhere Renditen nach dem Motto: Wenn die Kurse fallen, steigen die Renditen – und umgekehrt“, erläutert Klaus Stopp, Leiter Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

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Dividendenstars unter den Aktien bieten sich als Alternative zu Zinspapieren an. Foto: Baader Bank

16.2.2015 - Angesichts anhaltend niedriger Zinsen sollten Anleger über Alternativen zu Spareinlagen nachdenken. Andernfalls sind kaum mehr Renditen zu erwirtschaften. Eine alte Regel gilt aber weiterhin: Die Anlagen sollten möglichst breit gestreut sein.

Gerade in einer anhaltenden Niedrigzinsphase müssen Anleger mehr denn je darauf achten, Renditechancen zu nutzen. „Denn mit den heutigen Minizinsen auf Sparanlagen kommen sie nicht sehr weit“, sagt Daniela Staud, Vermögensmanagerin bei der Baden-Württembergischen Bank (BW-Bank). Die Anleger sollten nach ihrer Überzeugung deshalb darüber nachdenken, auch andere Anlageformen, wie beispielsweise Aktien, Immobilien oder Anleihen miteinzubeziehen. „Dafür braucht es aber einen ausreichend langen Zeithorizont“, so Staud. Denn den höheren Renditechancen bei diesen Geldanlagen stünden höhere Risiken gegenüber, die gegebenenfalls auch zu Verlusten führen könnten. „Anleger können diese Risiken reduzieren, in dem sie ihr Investment breit streuen, zum Beispiel mit Aktien-, Anleihen- oder Immobilienfonds“, sagt Staud.

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