Blog Finanzplatz Stuttgart

Die Börse Stuttgart betritt mit ihrer Digitalstrategie Neuland.

Stuttgart (19.9.2019) - Es ist vor allem die digitale neue Welt, die die Finanzbranche in Deutschland vor große Herausforderungen stellt. Hinzu kommt das damit einhergehende geänderte Kundenverhalten sowie der anhaltende Margendruck durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die von den Banken neue Antworten erforderlich machen. Mit welchen kreativen Strategien die Institute auf diese Entwicklungen reagieren, zeigt eine Reihe von Beispielen aus der Region.

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Die Beratung bei Privatbanken erfolgt auf individuelle Art und Weise. Foto: Deutsche Bank

Schätzungsweise 100 freie Vermögensverwalter sowie rund 30 Kreditinstitute einschließlich der Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit Private Banking-Angeboten sind es, die in der Region Stuttgart um die Gunst der wohlhabenden Kunden buhlen.

Daher gilt der Markt im Südwesten als hart umkämpft, herrscht doch ein intensiver Konkurrenzkampf um die gleichen Kunden. „Aufgrund des harten Wettbewerbs sind die Gewinnmargen enger als in anderen europäischen Ländern“, macht Markus Heilig, Stuttgarter Niederlassungsleiter der Bethmann Bank, klar. Zielgruppe der Institute und freien Vermögensverwalter sind Privatpersonen, aber auch Familienstämme oder Stiftungen, deren zu verwaltendes Vermögen häufig mindestens eine Million Euro misst, in der Regel aber deutlich mehr umfasst. Um eine individualisierte Dienstleistung bieten zu können, geht man in der Branche davon aus, dass ein Berater nicht mehr als 40 Kunden betreuen kann. Dies macht auch deutlich, dass das Geschäft trotz dem zunehmenden Wunsch der Kunden nach digitalen Angeboten nur sehr bedingt skalierbar ist.

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Der direkte Draht aufs Parkett - Wertpapierhandel an der Börse Stuttgart

Stuttgart (18.1.2018) - An der Börse gelten für die Preisfeststellung feste Regeln, nach denen bei der Orderausführung alle Handelsteilnehmer gleich behandelt werden.

Wer an Börse denkt, dem kommen schnell Bilder von hektisch agierenden Händlern vor Augen, die sich in einer knappen Sprache unverständliche Codes zurufen. Diese Zeit des Präsenzhandels ist zwar längst passé. Die Regeln des Wertpapierhandels, der in Deutschland auf das Börsengesetz von 1896 zurückgeht, aber sind im Kern die gleichen geblieben – mit dem Unterschied, dass die Börsenhändler ihre Stimmen schonen können, weil der Zuruf heute elektronisch erfolgt.

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Eine stabile Finanzierung mit einer flexiblen Struktur ist das Ziel vieler Mittelständler. Foto: HD

Wie Unternehmen die Breite ihrer Finanzierungsbasis und die ihrer Investorenbasis erweitern können.

Beim Aufbau einer systematischen Finanzierungsstruktur kommt es mittelständische Firmen darauf an, ein hohes Maß an Finanzierungssicherheit zu gewinnen, was letztendlich wieder die Grundlage für ein erfolgreiches Wirtschaften darstellt. Dabei etablieren sich bei der Fremdkapitalfinanzierung zunehmend Instrumente, bei denen die Risiken von mehreren Bankschultern gestemmt werden.

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Technologische Innovationen haben die Finanzindustrie vorangebracht. Foto: Baader Bank

14. Juni 2016 - Fortschritte in der Technologie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Haupttreiber für das Geschäft von Banken und Börsen entpuppt. Und auch in Zukunft dürfte es innovative Technik sein, die die Geschäftsmodelle prägen wird.

Vor diesem Hintergrund entwickeln die Finanzplatzinitiative Stuttgart Financial und die Börse Stuttgart Konzepte, um den Stuttgarter Finanzplatz im Bereich Financial Technologies stärker zu etablieren. Im Fokus dieser Bestrebungen stehen in diesem Jahr die Fintech Days, die vom 28. bis 30. November in Stuttgart stattfinden sollen. „Ziel der Veranstaltung ist es, Banken, Versicherungen und weitere Finanzdienstleister mit Fintechs zu vernetzen“, sagt dazu Ulli Spankowski, Leiter von Stuttgart Financial. Immerhin ist Stuttgart ein Platz, an dem es etwa mit den Schwergewichten Landesbank Baden-Württemberg, L-Bank, Versicherungswirtschaft oder Bausparkassen sowie der Börse eine ganze Reihe potentieller Kunden und Partner von Fintechs, also Start-ups mit innovativen, digitalen Geschäftsmodellen im Finanzbereich, gibt. „Daher gilt es, dem Finanzplatz Stuttgart, als einer der größten Auftraggeberstandorte für Fintechs, diesbezüglich ein schärferes Profil zu geben“, so Spankowski.

 

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